Frühförderung als Chance

Krankengymnastisches Zentrum mit Frühförderung:

Bereits 1993 entstanden die Anfänge des heutigen Frühförderzentrums. Krankengymnastik und Therapie für Säuglinge und Kleinkinder existierte bis dahin nicht. Die Idee, durch eine Frühförderung lebenslange Körperbehinderungen zu verhindern, leuchtete den russischen Mitarbeiterinnen schnell ein. Darüber hinaus können Kinder mit schweren Behinderungen durch eine frühe und kontinuierliche Therapie in ihren Entwicklungsfähigkeiten stark gefördert werden.

Mehrmals im Jahr finden Schulungen durch deutsche Physiotherapeuten statt. Immer wieder gelingt es dem Team, Experten zu finden, die ihren Urlaub einbringen, um vor Ort unterstützend tätig zu sein. Im Mittelpunkt der Fortbildungen steht die Erkenntnis, dass jedes Kind ganz individuell betrachtet und gefördert werden muss und kann. Anamnesen, Diagnosen und Behandlungspläne werden sorgfältig erarbeitet und mit den deutschen Kollegen gemeinsam weiterentwickelt. Bobath- oder Voita-Therapie und die gezielte Anleitung und Einbindung der Eltern führen bei den behandelten Kindern zu guten Erfolgen. Gegenbesuche der russischen Mitarbeiterinnen in Deutschland stärken das Fachwissen zusätzlich. Das Frühförderzentrum hat inzwischen 1.300 Kinder erfolgreich behandelt und hat einen guten Namen in der ganzen Region. Vier Mitarbeiterinnen sind in dem Projekt Vollzeit beschäftigt.

Darüber hinaus werden auch die Kinder der Schule behandelt, so dass hier eine ganzheitliche Förderung der behinderten Kinder stattfindet .